Offene Lesebühne

Freitag, 10.04., 19:00 Uhr

Hyperbolischer als der Golem! Semantischer und syntaktischer als King Kong! Gäbe es eine Ellipse von Groß-A’Tuin, dann ist es groeszer als godzilla
die offene Lesebühne im Osten von L.E.. Kardinal Freundlich und Kajn Kokosknusper laden Euch ein in die literarischen Katakomben des Mühlkellers.
Bringt Texte mit, denn jedeR Lesende erhält ein Freigetränk!

Eintritt: Spende

Instagramm: @lesebuehne_gr.als.godzilla

 

Krabat – zwischen Licht und Schatten

Krabat, ein junger kroatischer Waisenjunge – aus der sächsisch-sorbischen Sage stammend – sucht seinen Weg durch die Wälder vom Schwarzkollm. Dabei trifft er nicht nur auf die Mondfrau, sondern auch auf den schwarzen Müller, Gefährten, die wie er zu Raben verwandelt werden und anderen Figuren, die ihm im Kampf gegen den Müller unterstützen oder hindern wollen.

Dabei ist sein einziger Wunsch doch nur, die Magie zu lernen und damit den Menschen zu helfen. Beibringen soll ihm die Magie der schwarze Müller. Doch der hat neben den sieben Büchern der Magie so einige Geheimnisse zu verbergen. Während die magische Zahl 12 sein Prinzip zu sein scheint, bringt Krabat dieses System gehörig durcheinander. Zu Beginn noch naiv, im weiteren Verlauf lernend und entbehrend, wappnet sich der Zauberlehrling für den Kampf gegen den Wolf im Müller. Dabei kommt ihm vor allem die mütterliche Figur der Mondfrau nicht nur einmal zu Hilfe.

Die sorbische Sage im neuen Gewand präsentiert das Theater Eumeniden im April und Mai 2026 – mit einer Special-Vorstellung zum WGT in Leipzig.

Eintritt: 16,- € / erm. 12,- €

Termine:

Samstag, 11.04.2026 19:00 Uhr
Sonntag, 12.04.2026 19:00 Uhr
Samstag, 25.04.2026 18:00 Uhr
Sonntag, 26.04.2026 19:00 Uhr
Samstag, 09.05.2026 19:00 Uhr
Sonntag, 10.05.2026 19:00 Uhr
Freitag, 22.05.2026 19:00 Uhr

Kartenreservierung: theatereumeniden.de/stuecke/krabat-zwischen-licht-und-schatten-2026/

 

collectif blamage „Kohlhaas geschlagen“

Samstag, 18.04., 19:00

Der Hybrid „Kohlhaas geschlagen“ ist eine Kreuzung aus Literatur und Sound. Ein trojanisches Pferd mit Schlagzeug im Kofferraum. Galoppierend bahnt sich der Text über den Rhythmus einen Weg ins Bewusstsein. Dort angelangt sorgt er für allerlei Unruhe. Er ist die schonungslose Bestandsaufnahme schreiender Ungerechtigkeiten und Rhythmus gewordene Reflexion zu Anteilnahme und Zerstörung.

Naomi Saupes Adaption verhandelt nicht, sie brennt, und macht so Platz, für die Wut von all jenen, die sonst nicht gehört werden. Ob gelesen oder geschlagen: Jannik Rodenwaldt, Schauspiel und Paul Heinken, drums, verhelfen dem Wort zum Klang und dem Text zur Sprache – das Schlagzeug liest weiter, wo Stimme nie vorhanden war.

Kein Geheimnis: Kleists Originaltext handelt von gestohlenen Pferden auf ausgetretenen Pfaden. „Kohlhaas geschlagen“ räumt auf und stellt sich der Realität: Der Abend fordert heraus, formuliert Grenzen und verlangt Positionen. Wer keine Lust auf Ungewohntes hat, bleibt besser zu Hause.

Eintritt: 10,- €

https://collectifblamage.wordpress.com/